Ihre Auswahl: Wann: 29. Mai 2026 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |
Workshop | Museum für Ostasiatische Kunst
In Japan hat die Praxis aus Stoffresten oder gebrauchten Textilien etwas Neues zu gestalten eine lange Tradition. Werden Sie im Workshop mit der Textil-Designerin Paula Brüggen selber kreativ: Sie lernen die japanische Idee und Ästhetik des „Boro“ und besondere Näh- und Sticktechniken (sahiko) kennen. So können Sie aus Stoffresten einzigartige und nachhaltige Designs und Textilkunstwerke schaffen, die traditionelle Techniken mit einer zeitgenössischen Ästhetik vereinen. Der Workshop ist für Teilnehmer*innen mit oder ohne Vorkenntnisse geeignet. Das Material wird von der Dozentin gestellt.
Foto: Textilkunstwerk, © Paula Brüggen
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Paula-Lucia Brüggen | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 24,00 | ermäßigt: € 14,00 | Material: € 8,00 | Anmeldung bis: 24.05.2026
AnmeldungDieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.
Alle Termine anzeigenFührung | MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln
Anlässlich des 100. Geburtstags des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers widmet das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) dem international einflussreichen Architekten, Theoretiker und Professor die Ausstellung „Architektur als Idee“. Die Schau beleuchtet Ungers’ Verständnis von Architektur als geistige Disziplin. Als Ausdruck einer Ordnung, in der Raum, Proportion und Kunst zu einer Einheit verschmelzen. Gerade heute, in einer Zeit, in der Architektur zunehmend zwischen technischer Funktion, ökologischer Verantwortung und ästhetischem Anspruch vermittelt, gewinnt Ungers’ Verständnis neue Aktualität. Es erinnert daran, dass jeder Bau mit einer Idee und dem Denken beginnt und interdisziplinär zu verstehen ist. „Architektur als Idee“ lädt dazu ein, Oswald Mathias Ungers’ Werk im Dialog zwischen Architektur, Design, Kunst und Umwelt zu betrachten.
Haus Ungers 3, Foto: © UAA und Stefan Müller.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 24.05.2026 | Rahmenprogramm zu: „O.M. Ungers – Architektur als Idee“, 22.05.2026 - 27.09.2026
Anmeldung Alle Termine anzeigenFilm | Filmforum NRW
CH·D 2018, Dokumentarfilm, 91‘, R: Barbara Miller, Montage: Isabel Meier
Jede einzelne Frau auf dieser Welt hat ein Recht auf ihre Lust, ihre körperliche Selbstbestimmung, ihr sexuelles Begehren. Was tun, wenn das Patriarchat dieses Recht verhindert? »Female Pleasure« bringt fünf internationale Persönlichkeiten zusammen, die sich aus extrem geschlossenen Gesellschaften befreit haben und nun Kraft ihres Mutes und ihrer Kreativität ein Bewusstsein für eine freie weibliche Sexualität schaffen wollen. Dem Film gelingt es trotz all der unterschiedlichen Geschichten, die universellen Gemeinsamkeiten hervorzuheben. Dies ist vor allem dem klugen Schnitt zu verdanken. Die Editorin Isabel Meier versteht es durch ihren verbindenden Schnitt die Stimmen einzelner zu einer gemeinsamen Botschaft zu bündeln: die Tabuisierung der weiblichen Sexualität ist ein globales Problem, der Kampf Einzelner ist unser aller.
Isabel Meier dazu: „Diese jahrhundertealte Unterdrückungsgeschichte, die überall auf der Welt das Leben von uns Frauen prägt, in eine filmische Form zu bringen, die informiert, aufwühlt und berührt, war für mich gestalterisch eine große Freude und Herausforderung.“
Ein Film, der kurz nach der #metoo-Debatte entstand und immer noch inspiriert.
Isabel Meier wurde für die Montage von »Female Pleasure« 2019 für den Schweizer Filmpreis nominiert. Sie montierte die Dokumentarfilme »Blue End« (2000, Regie: Kaspar Kasics),»Balkan Melodie« (2012, R: Stefan Schwietert) und »Parcours d’Amour« (2014, R: Bettina Blümner). Ihr erster Spielfilm »Die Unberührbare« von Oscar Roehler wurde 1999 als deutscher Beitrag für den Oscar für den besten internationalen Film ausgewählt. Sie hat an vielen internationalen Koproduktionen mitgearbeitet, darunter »Samsara« (2001 R: Pan Nalin), »Mein Name ist Bach« (2003, R: Dominique de Rivaz), »The Drummer« (2007, R: Kenneth Bi), »Tulpan« (2008, R: Sergei Dworzewoi), »Satte Farben von Schwarz« (2010, R: Sophie Heldman) und »Love Island« (2014, R: Jasmila Žbanić). Im Herbst kommt »The Education of Jane Cumming« von Sophie Heldmann ins Kino.
Anschließend Filmgespräch mit Filmeditorin Isabel Meier, moderiert von Maxa Zoller, Künstlerische Leiterin IFFF Dortmund+Köln
Eine Veranstaltung von Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst und Internationales Frauen Film Fest Dortmund+Köln in Kooperation mit der ifs Internationale Filmschule Köln im Rahmen des Filmforums NRW e.V., gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.
Infos unter 0221-920188-231 oder info@filmschule.de
Eintritt frei
Für: Student*innen | Treffpunkt: Filmforum NRW
Film | Filmforum NRW
F 1976, 82‘, DCP, OmeU, R: Niki De Saint Phalle
Die kleine Prinzessin Camélia wird von einer Zauberin in eine junge Frau verwandelt und entdeckt eine neue fantastische und gefährliche Welt: die der Erwachsenen. Hier muss sie sich mit den von Männern auferlegten Regeln arrangieren. Ein Märchen für Erwachsene voll mit psychosexueller Symbolik in der einzigartigen surrealen Bildwelt von Niki De Saint Phalle. Die 4K-Restaurierung wurde anhand der originalen 16-mm-Kamera- und Tonnegative durchgeführt und entspricht dem Schnitt aus dem Jahr der Erstaufführung des Films.
Eintritt: 9,00 € / 8,00 € ermäßigt
Tickets unter rausgegangen.de/events/un-reve-plus-long-que-la-nuit/
Für: Erwachsene | Treffpunkt: Filmforum NRW
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Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.
für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.